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Wenn die Brille nicht mehr passt

Mit die häufigsten Gründe für den Besuch beim Augenarzt sind zunehmende Probleme bezüglich der vorhandenen Sehhilfe.  Der Wunsch nach Verordnung neuer Gläser ist daher verständlich. Nicht immer liegt die Ursache in veränderten Gläserstärken.  So kann eine beginnende Linsentrübung den Kontrast erheblich reduzieren. Auch die Veränderungen der Hornhautoberfläche infolge einer Benetzungsstörung („Trockenes Auge“) vermag die Sehkraft zu beeinträchtigen. Nach der Operation einer Linsentrübung (Cataract-Op.) kann ein sogenannter Nachstar die ehemals gute Sehschärfe reduzieren. Und nicht zuletzt kommen Netzhautveränderungen wie die altersbedingte Makuladegeneration u.a. für eine Sehminderung in Betracht.

Die modernen Refraktometer ermöglichen heute nicht allein eine Bestimmung der Brechkraftwerte.

Die Hornhaut-Topographie

Mit einer Hornhaut-Topographie können Störungen der Hornhautoberfläche sichtbar gemacht werden. Auch Veränderungen der Brechkraftwerte bei unterschiedlichen Lichtsituationen lassen sich feststellen. Eine Brille, die tagsüber gut erscheint, kann bei Dämmerung  Schwierigkeiten bereiten (und umgekehrt). Nach Cataract-Op. kann auch die Verdrehung einer torischen Kunstlinse mit einer Sehverschlechterung einhergehen.

Die Wellenfrontanalyse

Neben symmetrischen optischen Fehlern (Sphäre und Zylinder) lassen sich mittels der Wellenfrontanalyse auch Abbildungsfehler höherer Ordnung (Irregularitäten) bestimmen und lokalisieren. So können zusätzliche sehverbessernde Maßnahmen besprochen werden, wenn mit Brillengläsern keine optimale Sehkraft mehr erzielt werden kann.

Wünschen Sie eine optimale Brechkraft-und Brillenbestimmung, so bitten wir um diesbezügliche Terminvereinbarung.